Hoffnung bei chronischen Krankheiten und sogar Krebs
Naltrexon® in niedriger Dosierung (LDN)

Naltrexon hat den klingenden Beinamen „Opiatantagonist“, weil es üblicherweise in der Behandlung suchtkranker Menschen (Heroin, Opium, Morphium, Alkohol) eingesetzt wird.

Nach neuen, durch Studien untermauerten Erkenntnissen, kann LDN als Zusatz-Therapie hochwirksam sein bei:

  • Krebs
  • Fibromyalgie
  • Autoimmunerkrankungen
  • Multiple Sklerose

Warum wirkt Low dose Naltrexon bei diesen schweren Erkrankungen so gut?

In den USA wird es schon seit 1985 bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt, nach Europa ist diese Therapie erst 2008 gekommen, und daher in unseren Breiten noch wenig bekannt. Grundsätzlich kann LDN eine weitgehend nebenwirkungsfreie Therapie sein, die aufgrund der niedrigen Dosierung (Low dose) auch relativ günstig ist.

Einfach dargestellt bewirkt es eine Modulation in der Abwehrfunktion des Organismus, da es direkt an den verschiedenen Zellen des Immunsystems andockt. Es reguliert so unter anderem den Endorphin-, Dynorphine- und Enkepahline-Haushalt. Speziell die Dynorphine sind für Schmerzverminderung und Beruhigung zuständig, während Endorphine als „Glücklichmacher“ gelten und auch in Zusammenhang mit Sport immer wieder genannt werden.

Zusätzlich wird die Freisetzung von Entzündungsstoffen reduziert und das Glutamat auf den Normalwert gesenkt.

Genau diese Kombinationen und Wirkmechanismen führen dazu, dass Low dose Naltrexon als „Wundermittel“ gepriesen wird.

In welcher Form wird Low dose Naltrexon verabreicht?

LDN wird in Tablettenform in niedriger Dosierung (ab 0,5 mg / Tag) angeboten. Je nach Behandlungsart und Erkrankung kann die Dosierung angepasst werden. Darüber sollte jedenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

Bei welchen Erkrankungen kann mit Low dose Naltrexon therapiert werden?

Mit diesem Medikament eröffnet sich ein sehr breites Anwendungsspektrum, vor allem bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen, wie:

  • Endometriose
  • Fibromyalgie
  • Lichen sclerosus
  • Autoimmunerkrankungen
  • chronische Müdigkeit
  • Fatigue Syndrom
  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa

· Low dose Naltrexon kommt auch in der Krebstherapie zum Einsatz

Gibt es bekannte Nebenwirkungen bei einer Low dose Naltrexon Therapie?

Bei der geringen Dosierung von Low dose Naltrexon wird berichtet, dass kaum Einschränkungen zu beobachten sind.

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Gesundheitstipp

Gehen Sie regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung. So können mögliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und am besten behandelt werden.