Menopause-Sprechstunde Basel – Wechseljahre & Hormonberatung
Sie müssen Hitzewallungen, Schlafprobleme oder vaginale Trockenheit nicht einfach akzeptieren. In der Menopause-Sprechstunde in der Spalenvorstadt in Basel entwickeln wir gemeinsam ein langfristiges Therapiekonzept, das zu Ihrer Lebensphase, Ihren Beschwerden und Ihren persönlichen Zielen passt.

- Für wen
- Hitzewallungen, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit, unregelmässige Zyklen in der Perimenopause
- Termin
- Beschwerden besprechen, Therapiekonzept festlegen – ohne Hormonbestimmung als Voraussetzung
- Kosten
- Grundversicherung (Konsultation ca. 15 Minuten, ein Anliegen)

Individuelle Behandlung Ihrer Beschwerden mit langfristiger Begleitung.

Die menopausale Hormontherapie (MHT) ist die wirksamste Behandlung gegen vasomotorische Beschwerden. In der Praxis Dr. Wagner in Basel erhalten Sie eine spezialisierte Menopause-Sprechstunde mit individueller Hormonberatung, körperidentischer Hormontherapie und, wo indiziert, nicht-hormonellen Alternativen wie Fezolinetant – auf Basis aktueller internationaler Empfehlungen (IMS, NAMS/Menopause Society, SGGG).
- MHT (körperidentische Hormone) ist die wirksamste Behandlung gegen Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen.
- Vaginales Östrogen wirkt lokal; die systemische Aufnahme ist sehr gering.
- Fezolinetant und Elinzanetant sind nicht-hormonelle Alternativen – die individuelle Eignung wird ärztlich geprüft.
- Nutzen und Risiken einer MHT werden individuell auf Alter, Symptome und Vorgeschichte abgestimmt.
- Die Menopause-Sprechstunde in Basel ist ein langfristiges Betreuungskonzept, keine Einmalverordnung.
- Wir behandeln Beschwerden, nicht Laborwerte – keine Dosierung auf ein «biologisches Alter» oder Internet-Idealwerte.
- «Bioidentisch» beschreibt die Molekülstruktur – nicht das Risiko. Auch bioidentische Hormone sind verschreibungspflichtige Arzneimittel.
- Keine MHT als Anti-Aging-, Longevity- oder Leistungsoptimierung; keine alleinige Depressions- oder Herz-Kreislauf-Prävention.
- Testosteron nur bei klarer Indikation, kontrolliert und als Off-Label-Use (Selbstzahlerleistung).
Auf einen Blick
Die Wechseljahre (Klimakterium) umfassen Perimenopause, Menopause und Postmenopause und dauern bei den meisten Frauen 4–10 Jahre. Rund 70–80 % aller Frauen entwickeln vasomotorische Beschwerden (Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen), etwa jede zweite Frau berichtet über relevante Schlafstörungen. Die menopausale Hormontherapie (MHT, körperidentische Hormone) gilt bei mittelschweren bis schweren Beschwerden als wirksamste Behandlung; für Frauen, die keine Hormone möchten oder dürfen, stehen mit Fezolinetant und Elinzanetant neue, evidenzbasierte Alternativen zur Verfügung – die individuelle Eignung wird ärztlich geprüft.
- FMH-Fachärztin Gynäkologie & Geburtshilfe – spezialisierte Menopause-Sprechstunde in Basel
- Über 3718 Patientinnenbewertungen auf Doctena (Stand 08/2026)
- Therapiekonzepte nach aktuellen Leitlinien (IMS, NAMS/Menopause Society, SGGG)
- Persönliche, langfristige Begleitung – nicht nur Medikament, sondern Beratung
Erfahrung in Zahlen
70–80 %
der Frauen entwickeln vasomotorische Beschwerden
≈ 50 %
berichten über relevante Schlafstörungen
4–10
Jahre dauern die Wechseljahre im Schnitt
3718
Doctena-Bewertungen (08/2026)
Anliegen
Wechseljahre sind kein Schicksal, das man aushalten muss.
Viele Frauen in Basel und der Region Nordwestschweiz kommen mit dem Gefühl, ihren eigenen Körper nicht mehr wiederzuerkennen: Schlafprobleme, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Libidoverlust, Gelenkschmerzen, Erschöpfung – häufig alles gleichzeitig, häufig ohne dass jemand vorher richtig zugehört hat.
Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase – aber die Beschwerden sind es nicht. Rund 70–80 % aller Frauen entwickeln vasomotorische Beschwerden, etwa jede zweite Frau berichtet über relevante Schlafstörungen. Sie können und sollen behandelt werden, wenn sie die Lebensqualität einschränken.
In der Menopause-Sprechstunde in der Praxis in der Spalenvorstadt in Basel ordnen wir Ihre Symptome ein und entwickeln gemeinsam einen langfristigen Therapieplan – nach aktuellen internationalen Empfehlungen und persönlich auf Sie zugeschnitten.
Behandlung
Individuelle Menopause-Sprechstunde – mehr als ein Rezept.
Wir kombinieren evidenzbasierte Medizin mit persönlicher Begleitung. Ziel ist nicht die schnelle Verordnung, sondern ein Therapiekonzept, das über Jahre mitwächst.
- 01Ausführliche Anamnese: Beschwerden, Zyklus, Vorgeschichte, familiäres Risikoprofil, persönliche Ziele
- 02Gezielte Labordiagnostik bei Bedarf (FSH, Östradiol, TSH, weitere)
- 03Menopausale Hormontherapie (MHT) mit körperidentischen Hormonen: transdermales Östradiol (Gel/Pflaster) plus Progesteron – Dosis individuell
- 04Vaginales Östrogen bei Trockenheit, Brennen oder wiederkehrenden Blaseninfekten. Die systemische Aufnahme ist sehr gering
- 05Nicht-hormonelle Alternativen: Fezolinetant und Elinzanetant bei vasomotorischen Beschwerden – beide in der Praxis eingesetzt; die individuelle Eignung wird ärztlich geprüft
- 06Begleitende Themen: Osteoporose-Prävention, kardiovaskuläres Risiko, Schilddrüse, mentale Gesundheit, Sexualität
- 07Regelmässige Verlaufskontrollen mit Anpassung der Therapie – Wechseljahre sind ein Prozess, keine Momentaufnahme
- 08Beratung auf Deutsch und Englisch – für Patientinnen aus Basel, der Region Basel und der ganzen Nordwestschweiz
Beschwerde & Therapie
Beschwerde und mögliche Therapie – im Überblick.
Die folgende Übersicht zeigt typische Beschwerden in den Wechseljahren und häufig eingesetzte Therapieoptionen. Die konkrete Empfehlung erfolgt immer individuell nach ärztlicher Abklärung.
| Beschwerde | Mögliche Therapie |
|---|---|
| Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen | MHT (körperidentisch) oder Fezolinetant / Elinzanetant |
| Schlafstörungen | Progesteron abends, Schlafhygiene, ggf. MHT – fragmentierter Schlaf im Alter ist teils normal und nur bedingt hormonell beeinflussbar |
| Vaginale Trockenheit, Brennen, Dyspareunie | Vaginales Östriol (lokal, systemisch sehr gering aufgenommen) |
| Wiederkehrende Blaseninfekte in der Postmenopause | Vaginales Östrogen |
| Libidoverlust | Individuelle Abklärung (Hormone, Beziehung, Medikamente) |
| Gelenk- und Muskelschmerzen | MHT je nach Situation, Bewegung, Vitamin D |
| Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit | MHT, Lifestyle, ggf. psychologische Begleitung |
| Osteoporose-Risiko | MHT, Vitamin D, Kalzium, Bewegung, ggf. spezifische Therapie |
Die Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung. Nutzen und Risiken werden individuell auf Alter, Zeitpunkt seit der Menopause und Vorgeschichte abgestimmt.
Für wen
Für wen eignet sich die Menopause-Sprechstunde?
- Frauen in der Perimenopause mit unregelmässigem Zyklus, PMS-artigen Beschwerden oder ersten Hitzewallungen
- Frauen in der Menopause und Postmenopause mit Hitzewallungen, Schweiss, Schlafproblemen oder Erschöpfung
- Vaginale Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, wiederkehrende Blaseninfekte
- Fragen zur menopausalen Hormontherapie (MHT) – Beginn, Fortführung, Absetzen
- Frauen mit erhöhtem Risiko für Osteoporose oder kardiovaskuläre Erkrankungen
- Frauen, die keine Hormone einnehmen möchten oder dürfen – mit Fragen zu nicht-hormonellen Alternativen
- Zweitmeinung zu einer bestehenden Hormontherapie
- Frauen aus Basel, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und der Region Nordwestschweiz
Was Patientinnen mitbringen – und was sich verändern kann.
Was Patientinnen mitbringen – und was sich verändern kann.
- Schlafprobleme, nächtliches Erwachen
- Hitzewallungen und Schweissausbrüche
- Gewichtszunahme trotz gleicher Ernährung
- Libidoverlust, vaginale Trockenheit
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Erschöpfung, Reizbarkeit, «nicht mehr ich selbst»
- Weniger nächtliches Erwachen durch Nachtschweiss (fragmentierter Schlaf im Alter ist teils normal und mit MHT nur bedingt zu verbessern)
- Deutlich weniger Hitzewallungen
- Mehr Energie im Alltag
- Schmerzfreier Geschlechtsverkehr
- Bessere Stimmung und mentale Klarheit
- Mehr Lebensqualität – persönlich definiert
Expert Opinion
Hormontherapie bei Diabetes – warum ich oft oral beginne
Meiner Meinung nach ist die pauschale Regel «bei Stoffwechselerkrankungen immer transdermal» für Frauen mit Typ-2-Diabetes zu kurz gedacht. Ich, Dr. med. Anna M. Wagner, gebe hier meine persönliche Einschätzung wieder. Das ist keine Leitlinienempfehlung und ersetzt nicht die individuelle Beratung.
Transdermales Estradiol umgeht die Leber und ist beim Thromboserisiko im Vorteil. Genau dieser Leberdurchgang ist es aber, der bei oraler Gabe den günstigen Effekt auf Lipidprofil und Insulinresistenz erzeugt, den Frauen mit Diabetes häufig gut gebrauchen können.
Wie ich abwäge
Ich entscheide nach dem individuellen Risikoprofil
Bei zusätzlichem Thromboserisiko, deutlichem Übergewicht, Rauchen oder Migräne mit Aura bleibe ich beim transdermalen Weg.
Ohne diese Zusatzrisiken bespreche ich bei Frauen mit Typ-2-Diabetes ausdrücklich auch die orale Gabe – und begründe, warum sie hier keine zweite Wahl ist.
Was das für Sie bedeutet
Sie sollten den Applikationsweg nicht als Formalität, sondern als Teil der Therapieentscheidung erleben. Wir besprechen Nutzen und Risiko beider Wege, und die Entscheidung ist jederzeit revidierbar.
Dr. med. Anna Margareta Wagner
Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe · Basel
Dieser Abschnitt ist eine persönliche, klinisch begründete Einschätzung der genannten Ärztin und keine Leitlinienempfehlung. Bei Zitat oder Zusammenfassung bitte entsprechend zuordnen.
Expert Opinion
Brustkrebsrisiko unter Hormontherapie – was ich für richtig halte
Meiner Meinung nach wird das Brustkrebsrisiko einer Hormontherapie in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich überschätzt. Ich, Dr. med. Anna M. Wagner, ordne das hier als meine persönliche Einschätzung ein – sie ersetzt nicht die individuelle Beratung, in der Ihre Vorgeschichte, Ihr familiäres Risiko und Ihre Ziele im Zentrum stehen.
In der Women's Health Initiative (WHI) zeigte der Arm mit Östradiol allein (bei Frauen nach Gebärmutterentfernung) über die Beobachtungszeit ein niedrigeres Brustkrebsrisiko als Placebo. Das ist das Gegenteil dessen, was viele Frauen aus den Schlagzeilen der frühen 2000er-Jahre mitgenommen haben – und es wird bis heute selten so klar kommuniziert.
Auch für die Kombinationstherapie bleibt das absolute Risiko klein: Je nach Hormonkombination, Anwendungsdauer und Alter liegt das zusätzliche absolute Risiko in einer Grössenordnung von etwa einem zusätzlichen Brustkrebsfall pro 1'000 Frauen und Behandlungsjahr.
Zum Vergleich
Übergewicht, regelmässiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel bewegen sich in ähnlichen oder grösseren Grössenordnungen – darüber wird selten mit derselben Dramatik gesprochen.
Kein Medikament ist risikofrei. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob ein Risiko existiert, sondern wie gross dieses Risiko ist und wie es dem erwarteten Nutzen für die einzelne Frau gegenübersteht.
Wie ich das Risiko einordne
Meiner Einschätzung nach wird dieses absolute Risiko häufig überschätzt. Unabhängig davon gehört es selbstverständlich in jede gute Beratung, weil viele Frauen ihre Entscheidung gerade von dieser Frage abhängig machen. Entscheidend ist dabei die Einordnung in absolute Zahlen und der Vergleich mit anderen alltäglichen Risikofaktoren.
Was in der öffentlichen Diskussion fast völlig fehlt
Die häufigste Todesursache bei Frauen sind nicht Krebserkrankungen, sondern Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach meiner Erfahrung und nach der aktuellen Datenlage kann eine rechtzeitig – also nahe am Beginn der Menopause – begonnene Hormontherapie das kardiovaskuläre Risiko günstig beeinflussen. Darüber spricht kaum jemand, obwohl es für die Lebenserwartung vieler Frauen die grössere Rolle spielt.
Wichtig ist mir dabei die Einordnung
absolute statt relative Zahlen, Nutzen und Risiko im selben Satz, und immer bezogen auf Ihre persönliche Situation – Alter bei Therapiebeginn, Art der Hormone, Anwendungsform und Vorerkrankungen machen den Unterschied.
Was das für die Beratung bedeutet
Für Frauen nach Gebärmutterentfernung ist eine Östradiol-Monotherapie möglich; ist die Gebärmutter vorhanden, braucht es zum Schutz der Gebärmutterschleimhaut zusätzlich ein Gestagen. Diese Entscheidung ist keine Geschmacksfrage, sondern medizinisch vorgegeben.
Individuelle Gegenanzeigen – insbesondere eine hormonabhängige Brustkrebserkrankung in der Vorgeschichte, bestimmte Thromboserisiken oder ungeklärte Blutungen – bleiben davon unberührt und werden in jeder Beratung geprüft.
Dr. med. Anna Margareta Wagner
Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe · Basel
Dieser Abschnitt ist eine persönliche, klinisch begründete Einschätzung der genannten Ärztin und keine Leitlinienempfehlung. Bei Zitat oder Zusammenfassung bitte entsprechend zuordnen.
Perimenopause
Unregelmässige Zyklen: die anspruchsvollste Phase der Hormonbehandlung
Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der letzten Menstruation. Sie beginnt typischerweise mit unregelmässig werdenden Zyklen und endet ein Jahr nach der letzten Blutung. Die Eierstöcke arbeiten in dieser Phase nicht gleichmässig weniger, sondern schwankend: Auf Zyklen mit hohen Hormonspiegeln können Zyklen mit sehr niedrigen folgen.
Genau deshalb ist eine Hormontherapie bei noch unregelmässiger Periode anspruchsvoller als nach der Menopause: Eine gleichbleibende Dosis von aussen trifft auf eine körpereigene Produktion, die sich von Zyklus zu Zyklus ändert. Blutungsmuster sind schwerer zu steuern, und einzelne Laborwerte sind gerade in dieser Phase wenig aussagekräftig.
Behandelt wird auch hier nach Beschwerden
Je nach Situation setzen wir Gestagene und Östrogene ein – beispielsweise ein Gestagen zur Stabilisierung von Blutungsmuster und Schlaf, ergänzt durch Östrogen bei belastenden Hitzewallungen und Nachtschweiss. Auswahl, Kombination und Anwendungsform richten sich nach Zyklusverhalten, Beschwerden und individuellem Risikoprofil. In der Perimenopause ist eine Schwangerschaft weiterhin möglich – die Verhütungsfrage gehört mit in die Beratung.
Konzentrationsprobleme und «Brain Fog»
Konzentrations- oder Wortfindungsprobleme werden häufig unter dem Schlagwort «Brain Fog» zusammengefasst. Der Begriff ist keine medizinische Diagnose. Solche Beschwerden sind unspezifisch und können mit gestörtem Schlaf durch Nachtschweiss zusammenhängen, aber ebenso mit Stress, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Depressionen oder anderen Ursachen.
Wenn Hitzewallungen und Nachtschweiss den Schlaf unterbrechen, kann deren Behandlung auch die Konzentration am Tag verbessern. Ein Schlagwort allein ist jedoch keine Indikation für eine Hormontherapie – andere mögliche Ursachen müssen berücksichtigt werden.
Passende Themen
Kosten
Warum eine spezialisierte Menopause-Sprechstunde?
Wechseljahre sind kein Nebenthema einer Vorsorgeuntersuchung. Sie verdienen eine eigene, ungestörte Sprechstunde – mit Fachwissen und Kontinuität.
- Fokussierte Sprechstunde – bitte pro Termin ein Hauptanliegen
- Aktuelle internationale Leitlinien (IMS, NAMS/Menopause Society, SGGG) – kein veraltetes Halbwissen
- Klare Kommunikation zu Nutzen, Risiken und Alternativen – Sie entscheiden mit
- Diskrete Atmosphäre in der Praxis in der Spalenvorstadt in Basel
- Ergebnisoffen: eine Verschreibung ist nicht automatisch Bestandteil des Termins, sondern setzt eine medizinische Indikation voraus
- Keine Hormonoptimierung nach Speichel-, Urin- oder «Idealwerten» – wir behandeln Beschwerden
- Keine MHT als pauschale Behandlung für Anti-Aging, Longevity, Gewichtsabnahme, Muskelaufbau, Leistungssteigerung oder als alleinige Depressions- bzw. Herz-Kreislauf-Prävention
Häufige Irrtümer: «Hormone sind gefährlich» gilt in dieser pauschalen Form nicht mehr. Für gesunde Frauen unter 60 bzw. innerhalb der ersten 10 Jahre nach der Menopause überwiegt bei mittelschweren bis schweren Beschwerden in der Regel der Nutzen einer MHT. Umgekehrt gilt: Hormone sind kein Optimierungsprogramm. Die individuelle Bewertung erfolgt immer im Gespräch – die Beratung kann auch zu dem Ergebnis führen, dass keine Hormontherapie empfohlen wird.
Ablauf
So begleite ich Sie – vom ersten Kontakt bis zum Befundgespräch.
Die Menopause-Sprechstunde ist ein langfristiges Betreuungskonzept. Sie beginnt mit einem ausführlichen Erstgespräch und geht in eine kontinuierliche, individuelle Begleitung über.
Bitte pro Termin ein Hauptanliegen. Bringen Sie – soweit vorhanden – mit: aktuelle Medikamentenliste, frühere Hormonbefunde, Mammographie- und Knochendichtebefunde, familiäre Vorgeschichte (Brustkrebs, Thrombose, Osteoporose, Herz-Kreislauf) sowie eine kurze Notiz zu Ihren wichtigsten Beschwerden und Zielen.
- Schritt 01
Termin buchen
Online über Doctena oder telefonisch – bitte als Menopause-Beratung angeben.
- Schritt 02
Erstgespräch
Ausführliche Anamnese, Symptom-Erfassung, persönliche Ziele. Wo sinnvoll: gezielte Labordiagnostik.
- Schritt 03
Therapiekonzept
Gemeinsame Entwicklung eines individuellen, langfristigen Plans – hormonell, nicht-hormonell oder kombiniert.
- Schritt 04
Begleitung
Regelmässige Verlaufskontrollen, Anpassung der Therapie, kontinuierliche Betreuung über Jahre.
- Einschätzung Dr. Wagner
Regelmässige Periode – dann liegt meist kein Hormonmangel vor
Viele Frauen kommen mit der Frage, ob hinter ihren Beschwerden eine Hormonstörung steckt oder ob die Wechseljahre begonnen haben. Wer ohne hormonelle Verhütung regelmässig blutet, produziert in aller Regel genügend Östrogen und Gestagen – sonst käme es nicht zur Blutung.
Beschwerden schliesst das nicht aus. In der Perimenopause schwankt die Eigenproduktion stark, während der Zyklus noch regelmässig sein kann – Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Hitzewallungen können also auftreten, bevor sich die Blutung ändert.
Die Wechseljahre lassen sich nicht vorbeugend behandeln. Sie sind ein natürlicher Lebensabschnitt, kein Mangelzustand – behandelt werden Beschwerden, nicht ein Datum. Eine Ausnahme ist die vorzeitige Ovarialinsuffizienz vor dem 40. Lebensjahr: Hier ist eine Hormontherapie bis zum üblichen Menopausenalter medizinisch begründet.
Blutwerte helfen nur begrenzt. Hormonwerte schwanken in der Perimenopause von Tag zu Tag. Für Diagnose und Therapie sind Ihre Beschwerden und der Verlauf entscheidend, nicht ein einzelner Laborwert. Gezielte Bestimmungen machen wir dann, wenn ein konkreter Verdacht besteht – etwa bei ausbleibender Periode, bei Verdacht auf eine Schilddrüsen- oder Prolaktinstörung oder bei Beschwerden vor dem 40. Lebensjahr.
Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir im persönlichen Gespräch.
Ein Termin. Ein Hauptanliegen. Damit wir Ihnen fachlich sauber und in Ruhe begegnen können, behandeln wir pro Termin ein Hauptthema. Weitere Anliegen oder komplexe Zusatzfragen planen wir gerne in einem separaten Termin. Das erlaubt Sprechstunden ohne lange Wartezeiten – wir bitten Sie um Ihr Verständnis.
Häufige Fragen
Was Patientinnen oft fragen.
Medizinisch geprüft von Dr. med. Anna Margareta Wagner
Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe, spezialisiert auf Intimchirurgie, Ultraschalldiagnostik und individuelle Frauengesundheit.
Zuletzt fachlich geprüft:
Quellen & Fachverbände
- International Menopause Society (IMS) – Global Consensus & Empfehlungen
- The Menopause Society (ehemals NAMS) – Hormone Therapy Position Statement
- SGGG – Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
- Swissmedic – Arzneimittelinformation (u. a. Fezolinetant)
- NICE – Menopause: identification and management (NG23)
- ACOG – Compounded Bioidentical Menopausal Hormone Therapy
- ISSWSH – Clinical Practice Guideline for Systemic Testosterone in Women
- WADA – Prohibited List
Kurz Ihr Anliegen hinterlassen – wir rufen Sie zurück.
Zwei Minuten, vier Fragen. Für Rezepte, Berichte oder Administratives gibt es ein eigenes Formular – ganz ohne Termin.
Kontaktdaten senden – ich melde mich bei Ihnen.
Vertraulich. Vor jeder Behandlung erfolgt immer eine ausführliche persönliche Beratung.
Termin online buchen.
Online über Doctena oder telefonisch unter +41 61 666 62 10.
Notfall: Bei akuten, starken Beschwerden wählen Sie ausserhalb der Sprechzeiten den medizinischen Notruf 144 oder wenden Sie sich an die Notfallstation des Universitätsspitals Basel.
Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Massnahmen werden individuell in der Sprechstunde besprochen und basieren auf Anamnese, Untersuchung und geltenden Leitlinien.
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