Schwangerschaftsbetreuung Basel – Ärztin & Hebamme im Team

Persönliche Begleitung durch die gesamte Schwangerschaft – ärztliche Kontrollen und Hebammensprechstunde in einer Praxis.

Schwangerschaftsbetreuung Basel – Ärztin & Hebamme im Team
Für wen
Schwangere – von der ersten Kontrolle bis zur Geburt
Termin
Regelmässige Kontrollen und zwei Screenings, Hebamme je Trimester
Kosten
Grundversicherung; ab der 13. SSW ohne Franchise und Selbstbehalt
Dr. med. Anna Margareta Wagner

Ärztin und Hebamme im selben Team, an einem Ort – 20 Jahre Schwangerschaftsultraschall.

Fachlich geprüft am · Dr. med. Anna Margareta Wagner, FMH Gynäkologie und GeburtshilfeSpalenvorstadt 3 · 4051 Basel · +41 61 666 62 10
Kurzantwort

Erste Kontrolle um die 6. SSW, Ersttrimester-Screening um Woche 12, Organultraschall um Woche 20 – danach zunächst etwa alle vier Wochen, gegen Ende der Schwangerschaft und bei medizinischer Indikation in kürzeren Abständen. Hebammensprechstunde einmal pro Trimester. Kosten werden von der Grundversicherung übernommen; ab der 13. SSW bis acht Wochen nach der Geburt entfallen Franchise und Selbstbehalt für allgemeine Leistungen.

Weitere Informationen
Wissen · Schwangerschaft
104 Fragen zur Schwangerschaft
Ernährung, Medikamente, Sport, Reisen, Warnzeichen, Mutterschutz – medizinisch geprüft von Dr. Wagner.
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Auf einen Blick
Auf einen Blick

Die Schwangerschaftsbetreuung umfasst regelmässige ärztliche Kontrollen mit Ultraschall, Blutdruck und Labor, die von der Grundversicherung vorgesehenen Ultraschall-Screenings (Ersttrimester-Screening um die 12. SSW und Organultraschall um die 20. SSW), Beratung zu nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) sowie eine Hebammensprechstunde einmal pro Trimester. Ergänzt wird die Betreuung durch die individuelle Bestimmung und Verifikation des Geburtstermins.

  • FMH-Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Ärztin und Hebamme im selben Team, an einem Ort
  • Persönliche Ansprechpartnerin über die gesamte Schwangerschaft
  • Direkte Anbindung an spezialisierte Pränatalmedizin bei Bedarf
Anliegen
01 – Anliegen

Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit – mit vielen Fragen.

In der Praxis Dr. Wagner werden Sie über die gesamte Schwangerschaft persönlich begleitet: mit regelmässigen ärztlichen Kontrollen, allen empfohlenen Ultraschall-Screenings und einer Hebammensprechstunde direkt in der Praxis.

So haben Sie ein eingespieltes Team an Ihrer Seite – von der ersten Kontrolle bis zur Geburt und darüber hinaus.

Behandlung
02 – Untersuchung

Ihr Kontrollplan im Überblick

Die Betreuung folgt einem klaren Rhythmus, der sich an den medizinischen Empfehlungen orientiert und individuell angepasst wird:

  • 016. Schwangerschaftswoche – erste Kontrolle mit Ultraschall: Bestätigung der Schwangerschaft, Besprechung der nächsten Schritte. Je nach genauem Schwangerschaftsalter kann die Herzaktion bereits sichtbar sein.
  • 029. Schwangerschaftswoche (bei Bedarf) – Verlaufskontrolle bei Beschwerden, Vorerkrankungen oder auf Wunsch.
  • 0312. Schwangerschaftswoche – Kontrolle mit Ersttrimester-Screening (Nackentransparenz, Beratung zu NIPT).
  • 0420. Schwangerschaftswoche – Organultraschall: systematische Beurteilung von Herz, Gehirn, Wirbelsäule, Organen, Extremitäten, Plazenta, Fruchtwasser und Wachstum.
  • 05Zunächst etwa alle vier Wochen – gegen Ende der Schwangerschaft und bei medizinischer Indikation in kürzeren Abständen.
  • 06Bei einer unauffälligen Schwangerschaft übernimmt die Grundversicherung (KVG/OKP) gemäss KLV in der Regel sieben Vorsorgekontrollen und zwei Ultraschalluntersuchungen (Ersttrimester-Screening ~12. SSW und Organultraschall ~20. SSW). Weitere Kontrollen und zusätzliche Ultraschalls werden bei medizinischer Indikation übernommen.
Für wen
03 – Für wen

Was in der Betreuung enthalten ist

  • Ersttrimester-Screening (um die 12. SSW) – Ultraschall mit Nackentransparenz, auf Wunsch Risikoabschätzung für Chromosomenveränderungen sowie Beratung zum nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) aus mütterlichem Blut. Sie entscheiden nach ausführlicher Beratung selbst.
  • Organultraschall (um die 20. SSW) – grosse Feindiagnostik-Untersuchung. Bei unklaren oder auffälligen Befunden erfolgt die direkte Anbindung an die spezialisierte Pränatalmedizin, ohne Verzögerung.
  • Bestimmung des Geburtstermins – berechnet aus letzter Menstruation und Zykluslänge, festgelegt wird der Termin am Ersttrimester-Screening: Die Ultraschallmessung dort ist die genaueste Bestimmung. Er bleibt ein Orientierungsdatum.
  • Hebammensprechstunde im Praxisteam – einmal pro Trimester im Rahmen Ihrer Kontrollen. Themen: Ernährung, Bewegung und Sport, Sexualität in der Schwangerschaft, Wahl der Geburtsklinik, Fragen rund um die Geburt.
  • Klinikwahl und Anmeldung – wir besprechen gemeinsam die Geburtsklinik und übernehmen die Übergabe. Die Geburt selbst findet in der Klinik Ihrer Wahl statt.
  • Nachsorge nach der Geburt – Rückbildung, Wochenbett-Anliegen und Verhütungsberatung wieder in der Praxis.
Expert Opinion
Expert Opinion

Folsäure – wird die Prävention richtig verstanden?

Meiner Meinung nach ist das ein wichtiger Artikel für alle, die eine Schwangerschaft planen. Ich, Dr. med. Anna M. Wagner, fasse hier meine persönliche Einschätzung zusammen – angelehnt an Hongyan Chen et al., Ann Intern Med 2022 (doi: 10.7326/M22-0741), kommentiert von Prof. Luigi Raio.

Die Arbeit zeigte anhand der Folsäurekonzentration in den Erythrozyten: je höher die Folatkonzentration, desto niedriger das Risiko für angeborene Herzfehler. Diese Aussage überrascht nicht – präkonzeptionelle Folsäure senkt bekanntermassen nicht nur Neuralrohrdefekte, sondern auch die Häufigkeit weiterer Fehlbildungen wie Hirnfehlbildungen, Harntraktanomalien, Gesichtsspalten, Bauchwanddefekte und Extremitätenfehlbildungen.

Warum der Zeitpunkt entscheidend ist

Die entscheidenden Entwicklungsschritte finden in den ersten Wochen statt – häufig bevor die Schwangerschaft überhaupt bemerkt wird. Ein Beginn erst mit dem positiven Test ist deshalb oft zu spät. Sinnvoll ist der Start mindestens vier Wochen vor der Konzeption, also mit dem Kinderwunsch.

Der relevante Marker ist nicht die eingenommene Tablette, sondern der Folatspiegel in den Erythrozyten – dieser braucht Wochen, bis er ansteigt. Genau das ist der Grund, warum Regelmässigkeit wichtiger ist als eine hohe Dosis kurz vor der Schwangerschaft.

Dosierung

Die empfohlene tägliche Dosis liegt bei 0,4 mg (400 Mikrogramm) – von Kinderwunsch an bis mindestens zum Ende des ersten Trimesters, sinnvollerweise oft darüber hinaus.

Höhere Dosierungen sind nur in definierten Situationen sinnvoll, etwa nach einer vorangegangenen Schwangerschaft mit Neuralrohrdefekt, bei bestimmten Medikamenten (z. B. Antiepileptika), bei Malabsorption oder nach bariatrischen Eingriffen. Diese Indikation stellen wir individuell – mehr ist nicht automatisch besser.

Was das für Sie bedeutet

Folsäure ist eine der wenigen Massnahmen mit belegtem, breitem Nutzen und minimalem Aufwand. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie uns früh an – dann klären wir gemeinsam Dosis, Beginn und weitere Punkte wie Impfschutz, Ferritin, Vitamin D und Ihre Medikamente.

Persönliche Einschätzung von

Dr. med. Anna Margareta Wagner

Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe · Basel

Dieser Abschnitt ist eine persönliche, klinisch begründete Einschätzung der genannten Ärztin und keine Leitlinienempfehlung. Bei Zitat oder Zusammenfassung bitte entsprechend zuordnen.

Expert Opinion
Expert Opinion

Warum wir den Harn nicht routinemässig testen

Meiner Meinung nach schadet der routinemässige Urintest bei beschwerdefreien Schwangeren mehr, als er nützt. Ich, Dr. med. Anna M. Wagner, ordne das als meine persönliche Einschätzung ein – sie ersetzt nicht die individuelle Beratung, und in definierten Risikosituationen entscheide ich anders.

Eine asymptomatische Bakteriurie bedeutet

Im Urin sind Bakterien nachweisbar, aber es bestehen keine Beschwerden eines Harnwegsinfekts. Sie hat für sich genommen keinen Krankheitswert. Eine Antibiotikatherapie verhindert in dieser Situation keinen symptomatischen Infekt – sie erhöht vor allem Nebenwirkungen und Resistenzen. Von einem systematischen Screening wird deshalb abgeraten; die «Klug entscheiden»-Empfehlung der DGIM (Infektiologie, derzeit gültig, aktualisiert 2026) sagt das ausdrücklich, und auch in der Schwangerschaft ist ein Screening ohne Anlass nicht empfohlen.

Wann ich teste und behandle

Immer dann, wenn Beschwerden bestehen

Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Unterbauch- oder Flankenschmerz, Fieber, Krankheitsgefühl. Dann gewinnen wir Urin, legen eine Kultur an und behandeln gezielt mit einem in der Schwangerschaft geeigneten Antibiotikum.

Und in definierten Risikosituationen – etwa nach Früh- oder Fehlgeburt, bei rezidivierenden Harnwegsinfekten, Nierenerkrankungen oder Fehlbildungen der Harnwege. Hier wird eine Therapie individuell abgewogen, nicht automatisch gegeben.

Was das für Sie bedeutet

Weniger Teststreifen bei jeder Kontrolle heisst nicht weniger Sicherheit, sondern weniger Fehlalarme, weniger unnötige Antibiotika und mehr Aufmerksamkeit für die Beschwerden, auf die es ankommt. Melden Sie sich bitte, sobald Sie Symptome bemerken – unabhängig vom nächsten Termin.

Persönliche Einschätzung von

Dr. med. Anna Margareta Wagner

Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe · Basel

Dieser Abschnitt ist eine persönliche, klinisch begründete Einschätzung der genannten Ärztin und keine Leitlinienempfehlung. Bei Zitat oder Zusammenfassung bitte entsprechend zuordnen.

Nach der Geburt
Nach der Geburt

Die Betreuung endet nicht mit der Geburt.

Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt sehen wir uns zur Nachkontrolle wieder. Für viele Frauen ist das der Termin, an dem Fragen auftauchen, die während der Schwangerschaft keine Rolle gespielt haben.

Ihr Körper hat etwas Ausserordentliches geleistet. Vieles ordnet sich in den folgenden Monaten von selbst. Manches nicht – und das ist weder Ihr Versäumnis noch etwas, das Sie einfach hinnehmen müssen.

Worüber in der Nachkontrolle selten gesprochen wird

Ungewollter Urinverlust beim Husten, Lachen oder beim Sport. Ein Druck- oder Schweregefühl nach unten. Trockenheit und Brennen, besonders in der Stillzeit – hormonell bedingt und sehr häufig. Eine Dammnarbe, die zieht oder bei der Sexualität schmerzt. Das Gefühl, den eigenen Körper nicht mehr recht zu kennen.

Diese Themen sind nicht selten. Sie werden nur selten angesprochen – weil kaum jemand darüber spricht und viele Frauen annehmen, so sei das eben nach einer Geburt.

Sie müssen nicht warten, bis es schlimmer wird

Sie dürfen das in der Nachkontrolle ansprechen, oder auch ein Jahr später. Sie müssen es nicht begründen und Sie müssen nicht erst einen Termin bei einer fremden Ärztin ausmachen: Wir kennen uns bereits.

Für die meisten dieser Beschwerden gibt es einen Weg – von Beckenbodentherapie über hormonelle und lokale Behandlungen bis hin zu operativen Korrekturen. Was für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam.

Manchmal lautet die Antwort auch

abwarten, das gibt sich noch.

Für die Rückbildung und Straffung des Beckenbodens haben wir den EMP Chair Pro angeschafft: einen Behandlungsstuhl, der mit hochintensiven elektromagnetischen Impulsen (HI-EMP) tausende unwillkürliche Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur auslöst – deutlich intensiver als eigenes Üben. Sie bleiben bekleidet und sitzen einfach; eine Sitzung dauert rund 28 Minuten, ist schmerzfrei und ohne Ausfallzeit. Sinnvoll ist das, sobald das Wochenbett abgeschlossen und das ärztliche OK erteilt ist – meist ergänzend zur Rückbildungsphysiotherapie. Mehr dazu unter /leistungen/emp-chair.

Themen für die Zeit nach der Geburt
Ablauf
04 – Ablauf

So läuft Ihre Betreuung ab

Von der ersten Kontrolle bis zur Anmeldung in der Geburtsklinik – persönlich koordiniert.

  1. Schritt 01

    Erste Kontrolle (~6. SSW)

    Bestätigung der Schwangerschaft im Ultraschall, Berechnung des Geburtstermins, Aufnahme der Anamnese, Besprechung der nächsten Schritte.

  2. Schritt 02

    Ersttrimester-Screening (~12. SSW)

    Nackentransparenzmessung, Beratung zu NIPT – Sie entscheiden über den Umfang.

  3. Schritt 03

    Organultraschall (~20. SSW)

    Systematische Feindiagnostik. Bei Auffälligkeiten direkte Zuweisung an spezialisierte Pränatalmedizin.

  4. Schritt 04

    Regelmässige Kontrollen

    Zunächst etwa alle vier Wochen, gegen Ende der Schwangerschaft und bei Indikation engmaschiger. Blutdruck, Labor, Wachstum, Herztöne – Ultraschall bei medizinischer Indikation zusätzlich zu den beiden Screenings. Urinuntersuchungen erfolgen gezielt bei Beschwerden, nicht routinemässig bei jeder Kontrolle.

  5. Schritt 05

    Hebammensprechstunde

    Einmal pro Trimester in der Praxis – Alltag, Ernährung, Vorbereitung auf die Geburt.

  6. Schritt 06

    Klinikanmeldung & Geburt

    Gemeinsame Wahl der Geburtsklinik, Anmeldung und Übergabe. Die Geburt erfolgt in der Klinik Ihrer Wahl.

  7. Schritt 07

    Nachsorge

    Nachkontrolle und Rückbildungsberatung in der Praxis.

Häufige Fragen
05 – Häufige Fragen

Was Patientinnen oft fragen.

Medizinisch geprüft von Dr. med. Anna Margareta Wagner

Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe, spezialisiert auf Intimchirurgie, Ultraschalldiagnostik und individuelle Frauengesundheit.

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Hinweise

Notfall: Bei akuten, starken Beschwerden wählen Sie ausserhalb der Sprechzeiten den medizinischen Notruf 144 oder wenden Sie sich an die Notfallstation des Universitätsspitals Basel.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Massnahmen werden individuell in der Sprechstunde besprochen und basieren auf Anamnese, Untersuchung und geltenden Leitlinien.

Datenschutz: Bei der Online-Buchung über Doctena gelten die Datenschutzbestimmungen von Doctena. Praxisinterne Daten werden gemäss schweizerischem Datenschutzgesetz (DSG) verarbeitet.

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