Risikoschwangerschaft Basel – Betreuung nach Fehlgeburt
Spezialisierte, engmaschige Betreuung nach Fehlgeburten oder früheren Schwangerschaftskomplikationen – persönlich koordiniert durch Dr. Wagner.

- Für wen
- Nach Fehlgeburten, Präeklampsie, Frühgeburt, Wachstumsrestriktion, Gestationsdiabetes oder bei Mehrlingen
- Termin
- Individuell geplante, engmaschige Betreuung – ideal schon vor der Schwangerschaft
- Kosten
- Grundversicherung übernimmt medizinisch notwendige Zusatzkontrollen

Persönlich koordiniert durch Dr. Wagner – kurze Wege, eine Ansprechpartnerin.

Nach wiederholten Fehlgeburten, Präeklampsie, Frühgeburt, Wachstumsrestriktion, Gestationsdiabetes oder bei Mehrlingen ist eine spezialisierte Schwangerschaftsbetreuung sinnvoll. Idealerweise beginnt sie bereits vor der nächsten Schwangerschaft. Die Grundversicherung übernimmt medizinisch notwendige Zusatzkontrollen.
Auf einen Blick
Eine Risikoschwangerschaft liegt vor, wenn Vorgeschichte, mütterliche Erkrankungen oder Befunde in der aktuellen Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für Mutter oder Kind bedeuten. Die Betreuung umfasst eine individuelle Risikoeinschätzung, engmaschige Ultraschall- und Laborkontrollen, vorbeugende Behandlungen (z. B. Aspirin nach Präeklampsie, Progesteron bei früherer Frühgeburt) sowie die Koordination mit Hämatologie, Humangenetik, Reproduktionsmedizin oder spezialisierter Pränatalmedizin.
- FMH-Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
- Individuelle Betreuungspläne – keine Standardprotokolle
- Enge Koordination mit spezialisierter Pränatalmedizin und Geburtsklinik
- Kurzfristige Termine bei belastender Vorgeschichte
Anliegen
Eine belastende Vorgeschichte muss sich nicht wiederholen.
Nach wiederholten Fehlgeburten oder früheren schweren Schwangerschaftskomplikationen ist die nächste Schwangerschaft oft von Sorge begleitet. Viele Risiken lassen sich heute frühzeitig erkennen und gezielt behandeln.
Entscheidend ist eine strukturierte Betreuung von Anfang an – idealerweise bereits vor der nächsten Schwangerschaft. So können Abklärungen in Ruhe erfolgen und vorbeugende Massnahmen (z. B. Aspirin nach Präeklampsie) rechtzeitig geplant werden.
Dr. Wagner koordiniert bei Bedarf die Zusammenarbeit mit Hämatologie, Humangenetik, Reproduktionsmedizin und spezialisierter Pränatalmedizin – Sie behalten eine feste Ansprechpartnerin über die gesamte Schwangerschaft.
Behandlung
Wann ist eine spezialisierte Betreuung sinnvoll?
Eine engmaschige Schwangerschaftsbetreuung ist insbesondere angezeigt bei:
- 01Wiederholten Fehlgeburten (habituelle Aborte)
- 02Schwangerschaft nach später Fehlgeburt oder intrauterinem Fruchttod
- 03Früherer Frühgeburt
- 04Zustand nach Präeklampsie oder HELLP-Syndrom
- 05Früherer Wachstumsrestriktion des Kindes
- 06Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)
- 07Mehrlingsschwangerschaft
- 08Höherem mütterlichem Alter oder chronischen Vorerkrankungen (z. B. Bluthochdruck, Diabetes)
- 09Rauchen, wiederkehrenden Infektionen oder hoher Stressbelastung
Für wen
Schwerpunkte der spezialisierten Betreuung
- Wiederholte Fehlgeburten – Abklärung von Hormonstatus, Immunologie, Gerinnung (Thrombophilie, Antiphospholipid-Syndrom), Gebärmutter-Ultraschall und ggf. genetische Beratung.
- Nach spätem Verlust oder intrauterinem Fruchttod – individueller Überwachungsplan mit zusätzlichen Ultraschall- und Doppler-Kontrollen, frühzeitige Geburtsplanung.
- Frühgeburtsrisiko-Screening – transvaginale Zervixlängenmessung (typischerweise zwischen der 16. und 24. SSW), bei Bedarf ergänzt durch einen Fetal-Fibronectin-Test (fFN) zur Einschätzung des akuten Frühwehen-Risikos.
- Frühere Frühgeburt – regelmässige Zervixlängenmessung, Progesteron-Behandlung bei verkürztem Gebärmutterhals, ggf. Cerclage in Absprache mit der Geburtsklinik, frühzeitige Behandlung von Infektionen.
- Nach Präeklampsie / HELLP – frühzeitige niedrig dosierte Aspirin-Prophylaxe (idealerweise vor der 16. SSW), Blutdruck-, Urin- und Doppler-Kontrollen.
- Frühere Wachstumsrestriktion – regelmässige Wachstumskontrollen und Doppler-Messungen, ggf. Aspirin-Prophylaxe.
- Gestationsdiabetes – oGTT (SSW 24–28, bei Risiko früher), Ernährungsberatung, Blutzucker-Selbstmessung, ggf. Insulintherapie in Zusammenarbeit mit der Diabetologie.
- Mehrlingsschwangerschaft – frühe Bestimmung der Chorionizität, verkürzte Kontrollintervalle, Wachstums- und Doppler-Kontrollen beider Kinder.
- Lebensstil- und Ernährungsberatung – individuelle Empfehlungen zu Stressbewältigung, Ernährung, Bewegung und Rauchstopp als Teil der Prävention.
Passende Themen
Ablauf
So läuft die Betreuung ab
Von der Erstvorstellung bis zur Geburtsplanung – jeder Schritt wird individuell an Ihre Vorgeschichte angepasst.
- Schritt 01
Erstgespräch – idealerweise vor der Schwangerschaft
Aufarbeitung der Vorgeschichte, Sichtung bestehender Befunde, persönliche Risikoeinschätzung.
- Schritt 02
Gezielte Abklärungen
Labor, Gerinnung, Ultraschall – abgestimmt auf Ihre individuelle Situation.
- Schritt 03
Individueller Betreuungsplan
Kontrollintervalle, vorbeugende Behandlungen (z. B. Aspirin, Progesteron), Überwachungsschema.
- Schritt 04
Engmaschige Begleitung
Frühe Ultraschallkontrollen, kurzfristige Termine, direkte Erreichbarkeit – besonders in den ersten Wochen nach einer belastenden Vorgeschichte.
- Schritt 05
Koordination mit Spezialisten
Hämatologie, Humangenetik, Reproduktionsmedizin und spezialisierte Pränatalmedizin – Dr. Wagner bleibt Ihre zentrale Ansprechpartnerin.
Häufige Fragen
Was Patientinnen oft fragen.
Medizinisch geprüft von Dr. med. Anna Margareta Wagner
Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe, spezialisiert auf Intimchirurgie, Ultraschalldiagnostik und individuelle Frauengesundheit.
Zuletzt fachlich geprüft:
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Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Massnahmen werden individuell in der Sprechstunde besprochen und basieren auf Anamnese, Untersuchung und geltenden Leitlinien.
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