Intime Gesundheit

Von Frau zu Frau: Wir klären Beschwerden im Intimbereich in Ruhe ab und besprechen danach die passenden Möglichkeiten.

Intime Gesundheit
Für wen
Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerzen beim Sex oder Veränderungen nach einer Geburt
Termin
Erst Gespräch und Untersuchung, dann der passende Weg – ohne Operation oder operativ
Kosten
Abklärung über Grundversicherung; ästhetische Behandlungen Selbstzahlerleistung
Dr. med. Anna Margareta Wagner

Von Frau zu Frau. Diskret. Ohne Wertung.

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Kostenübersicht unter Preise · Beratungsgebühr wird angerechnet

Lieber anrufen · +41 61 666 62 10

Sich wohlfühlen – in jeder Lebensphase. Der Intimbereich kann sich nach Geburten, mit zunehmendem Alter oder in den Wechseljahren verändern. Trockenheit, Schmerzen, Narben, Hautveränderungen oder ein verändertes Körpergefühl können die Lebensqualität beeinträchtigen. Sie müssen die passende Behandlung noch nicht kennen. Beschreiben Sie uns, was Sie beschäftigt – nach einer persönlichen Untersuchung besprechen wir gemeinsam die geeigneten Möglichkeiten.

Fachlich geprüft am · Dr. med. Anna Margareta Wagner, FMH Gynäkologie und GeburtshilfeSpalenvorstadt 3 · 4051 Basel · +41 61 666 62 10
Kurzantwort

Von Frau zu Frau. Diskret. Ohne Wertung. Nach Gespräch und gynäkologischer Untersuchung besprechen wir die passenden Wege: nicht operative und regenerative Behandlungen (lokale Therapie, Hyaluronsäure, PRP, CO₂-Laser, Botulinumtoxin, Eigenfett) oder – wenn sinnvoll – eine Operation (Labiaplastik, Vaginoplastik, Perineoplastik). Medizinisch notwendige Abklärungen können je nach Situation über die Grundversicherung laufen; ästhetische und regenerative Behandlungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen.

Das Wichtigste in 60 Sekunden
  • Persönliche ärztliche Abklärung vor jeder Empfehlung.
  • Konservative, regenerative und operative Behandlungen.
  • Individuelle Therapie statt Standardpaket.
  • Planung, Behandlung und Nachkontrolle durch Dr. Wagner.
  • Praxis in Basel für Patientinnen aus Basel, Baselland und der Nordwestschweiz.
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Auf einen Blick
Auf einen Blick

Intime Gesundheit umfasst die Abklärung und Behandlung von Beschwerden im Bereich von Vulva, Scheideneingang, Scheide, Damm und Beckenboden. Dazu gehören Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Hautveränderungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Narben nach Geburten sowie Form- und Volumenveränderungen. Grundlage jeder Empfehlung ist eine persönliche ärztliche Untersuchung.

  • Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Von Frau zu Frau. Diskret. Ohne Wertung.
  • Abklärung vor Behandlung – keine Standardpakete
  • Konservative, regenerative und operative Wege aus einer Hand
  • Persönliche Betreuung durch Dr. Wagner
Anliegen
01 – Anliegen

Was hat sich für Sie verändert?

Viele Frauen sprechen ungern über Beschwerden im Intimbereich. Dabei sind sie häufig, gut abklärbar und in vielen Fällen behandelbar. Sie dürfen alles ansprechen – auch ästhetische Anliegen.

Behandlung
02 – Untersuchung

Mein Ansatz bei Intime Gesundheit.

Moderne Diagnostik und geprüfte Verfahren – aber immer entlang dessen, was für Sie im Moment wirklich zählt.

  • 01Ein ausführliches Gespräch, bevor irgendetwas untersucht wird
  • 02Präzise Diagnostik mit Geräten, die ich selbst bediene
  • 03Ein Plan, der zu Ihrer Lebenssituation passt – nicht umgekehrt
  • 04Nachsorge und Begleitung bei derselben Ärztin
Beschwerde & Therapie
Beschwerde & Therapie

Anliegen und mögliche Wege

Die Übersicht zeigt typische Anliegen und Möglichkeiten, die nach der Untersuchung in Frage kommen können. Sie ersetzt keine ärztliche Beurteilung.

Anliegen
Trockenheit, BrennenPflege, lokale Hormontherapie, Hyaluronsäure, CO₂-Laser in ausgewählten Fällen
Juckreiz, weissliche HautveränderungenAbklärung auf Lichen sclerosus, medizinische Basistherapie, ergänzende Verfahren
Schmerzen beim GeschlechtsverkehrUrsachenabklärung, Beckenbodenphysiotherapie, lokale Therapie, ggf. Botulinumtoxin
Beschwerden nach einer GeburtBeckenbodenphysiotherapie, Narbenbehandlung, PRP, Perineoplastik
Beschwerden der SchamlippenBeratung, bei Leidensdruck Labiaplastik
Volumenverlust der äusseren SchamlippenHyaluronsäure oder Eigenfett

Manchmal genügt eine lokale medizinische Therapie. In anderen Fällen kann eine regenerative oder operative Behandlung sinnvoll sein.

Für wen
03 – Für wen

Typische Anliegen

  • Trockenheit, Brennen oder Einreissen – empfindliches Gewebe kann im Alltag, beim Sport und beim Geschlechtsverkehr Beschwerden verursachen. Häufig spielen hormonelle Veränderungen eine Rolle; Infektionen, Hauterkrankungen und andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden.
  • Juckreiz oder sichtbare Hautveränderungen – weissliche Haut, Verhärtungen, Einrisse, Blutungen oder Verklebungen können auf einen Lichen sclerosus hinweisen. Die Erkrankung benötigt eine sorgfältige Diagnose, konsequente Behandlung und langfristige Kontrollen.
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr – möglich durch Trockenheit, Narben, Hauterkrankungen, einen schmerzhaft angespannten Beckenboden oder Veränderungen am Scheideneingang.
  • Veränderungen nach einer Geburt – ein veränderter Scheideneingang, störende Narben, das Gefühl einer weiteren Scheide oder ein verminderter Halt können unterschiedliche Ursachen haben. Eine Untersuchung zeigt, ob Beckenboden, Damm, Scheide oder Narbengewebe betroffen sind.
  • Beschwerden der Schamlippen – Reibung, Einklemmen, Zug oder Schmerzen beim Velofahren, in enger Kleidung oder beim Geschlechtsverkehr können durch Form und Grösse der inneren Schamlippen entstehen.
  • Volumen- oder Formveränderungen – die äusseren Schamlippen können mit den Jahren oder nach Gewichtsveränderungen an Volumen verlieren. Auch ästhetische Wünsche dürfen offen und ohne Wertung angesprochen werden.
Expert Opinion
Expert Opinion

Intime Gesundheit braucht medizinische Erfahrung und echte Wahlmöglichkeiten

Meiner Meinung nach braucht intime Gesundheit beides

eine sichere medizinische Diagnose und eine Praxis, die zwischen mehreren Behandlungswegen wirklich wählen kann. Ich, Dr. med. Anna M. Wagner, gebe hier meine persönliche Einschätzung wieder – sie ersetzt nicht die individuelle Beratung.

Das Aussehen und Empfinden der Vulva verändern sich im Laufe des Lebens. Schwangerschaften, Geburten, hormonelle Veränderungen, die Menopause, das Älterwerden oder eine deutliche Gewichtsabnahme können das Gewebe, die Elastizität und das Volumen beeinflussen. Gleichzeitig vermitteln soziale Medien zunehmend ein idealisiertes und häufig unrealistisches Bild des weiblichen Intimbereichs. Das kann Frauen verunsichern und den Eindruck erwecken, ihre Vulva sei nicht mehr normal oder nicht mehr schön genug.

Ein aktuelles Beispiel ist die umgangssprachlich so genannte «Ozempic-Vulva». Der Begriff beschreibt den Volumenverlust im Bereich des Venushügels und der grossen Schamlippen nach einer stärkeren oder raschen Gewichtsabnahme, wie sie etwa unter GLP-1-Rezeptoragonisten (Wirkstoff zum Beispiel Semaglutid) auftreten kann. Dabei wird auch im Intimbereich Unterhautfettgewebe abgebaut. Die grossen Schamlippen können flacher oder erschlafft wirken, während die kleinen Schamlippen deutlicher sichtbar werden. Es handelt sich nicht um eine eigenständige Erkrankung und auch nicht um eine direkte Schädigung der Vulva durch das Medikament, sondern vor allem um eine mögliche Folge des Gewichtsverlusts.

Nicht jede sichtbare Veränderung muss behandelt werden. Wenn jedoch Beschwerden bestehen oder eine Frau unter dem veränderten Erscheinungsbild leidet, braucht es zunächst eine fundierte gynäkologische Abklärung. Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerzen, kleine Fissuren oder Veränderungen des Gewebes können sehr unterschiedliche Ursachen haben – von einem hormonellen Östrogenmangel über einen reinen Volumenverlust bis zu Hauterkrankungen wie dem Lichen sclerosus.

Behandlungen in einem beliebigen Kosmetikstudio ohne entsprechende medizinische Diagnostik können dazu führen, dass eine Erkrankung übersehen oder eine ungeeignete Methode eingesetzt wird. Ebenso wichtig ist eine Praxis, die tatsächlich verschiedene Möglichkeiten anbietet. Wer nur über ein einzelnes Gerät oder Verfahren verfügt, wird naturgemäss vor allem diese Behandlung empfehlen. Eine seriöse Beratung muss dagegen ergebnisoffen prüfen können, ob eine lokale Hormontherapie, eine medikamentöse Behandlung, Hyaluronsäure, PRP, Laser, eine operative Korrektur oder überhaupt keine Behandlung sinnvoll ist.

Besonders deutlich beim Lichen sclerosus

Diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung wird noch immer häufig nicht konsequent genug behandelt. Bei einer aktiven Entzündung reicht es in der Regel nicht aus, eine Kortisonsalbe lediglich alle zwei Wochen anzuwenden. Nach einer anfänglich intensiveren Therapie ist häufig eine individuell angepasste Erhaltungsbehandlung zwei- bis dreimal pro Woche erforderlich, um die Entzündung zu kontrollieren und Vernarbungen sowie dauerhafte anatomische Veränderungen möglichst zu verhindern.

Bei Unverträglichkeit oder ausgeprägten Bedenken gegenüber Kortison stehen auch kortisonfreie Immunmodulatoren zur Verfügung, insbesondere die Wirkstoffe Tacrolimus und Pimecrolimus. Beide sind beim Lichen sclerosus eine Off-Label-Anwendung, das heisst ein Einsatz ausserhalb der offiziell zugelassenen Indikation. Welche Therapie und Anwendungshäufigkeit geeignet ist, muss anhand des klinischen Befundes entschieden und regelmässig überprüft werden.

Ergänzende Verfahren richtig einordnen

Auch Hyaluronsäure wird beim Lichen sclerosus zunehmend ergänzend eingesetzt. Sie kann die Feuchtigkeitsbindung, Elastizität und Widerstandsfähigkeit des empfindlichen Gewebes verbessern. Gerade bei Trockenheit, kleinen Fissuren, Schmerzen, empfindlicher Haut oder zusätzlichem Volumenverlust lassen sich damit häufig sehr schöne Ergebnisse erzielen. Hyaluronsäure behandelt jedoch nicht die zugrunde liegende Entzündung und ersetzt daher nicht die notwendige antientzündliche Basistherapie.

Auch PRP oder Laser können in ausgewählten Situationen eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Nicht jedes Verfahren eignet sich jedoch für jede Frau und jede Krankheitsphase. Entscheidend sind die sichere Diagnose, die Aktivität der Erkrankung, der Zustand des Gewebes und eine Praxis, die zwischen verschiedenen Behandlungsoptionen wählen und diese sinnvoll miteinander kombinieren kann.

Worum es mir geht

Das Ziel einer fundierten intimen Medizin ist nicht, Frauen einem künstlichen Schönheitsideal anzupassen. Es geht darum, Erkrankungen zuverlässig zu erkennen, Beschwerden wirksam zu behandeln, gesundes Gewebe zu erhalten und Frauen wieder Sicherheit und Wohlbefinden im eigenen Körper zu geben.

Persönliche Einschätzung von

Dr. med. Anna Margareta Wagner

Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe · Basel

Dieser Abschnitt ist eine persönliche, klinisch begründete Einschätzung der genannten Ärztin und keine Leitlinienempfehlung. Bei Zitat oder Zusammenfassung bitte entsprechend zuordnen.

Weg A
Weg A

Nicht operative und regenerative Behandlungen

Diese Behandlungen kommen ohne Operation aus. Welche davon in Frage kommt, hängt vom Befund ab – oft ist eine Kombination sinnvoll.

Lichen sclerosus

Lichen sclerosus ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Vulvahaut. Typische Beschwerden sind Juckreiz, Brennen, Einrisse, weissliche Hautveränderungen, Verklebungen und Schmerzen. Zur Abklärung gehören die klinische Beurteilung und – bei unklarem Befund – eine Gewebeprobe.

Medizinische Grundlage bleibt die konsequente Behandlung mit einem hochpotenten lokalen Kortisonpräparat. Je nach Befund und Gewebeveränderung können ergänzend in Frage kommen: lokale Östrogentherapie bei zusätzlichem Östrogenmangel, CO₂-Laser in ausgewählten Fällen, injizierbare Hyaluronsäure, PRP mit RegenLab, die Kombination von PRP und Hyaluronsäure, Eigenfett bei ausgeprägtem Gewebe- oder Volumenverlust sowie die operative Lösung von Verklebungen oder eine Rekonstruktion bei entsprechender Indikation.

Laser, Hyaluronsäure, PRP und Eigenfett sind weder eine Heilung noch ein Ersatz für die medizinische Basistherapie. Sie sind ergänzende Möglichkeiten bei ausgewählten Beschwerden und Gewebeveränderungen. Bei Lichen sclerosus besteht ein leicht erhöhtes Risiko für bösartige Veränderungen der Vulvahaut – deshalb sind regelmässige Kontrollen wichtig, auch wenn die Beschwerden gut eingestellt sind.

Hyaluronsäure im Intimbereich

Behandelt werden können Trockenheit und Brennen, empfindliches Gewebe am Scheideneingang, nachlassende Elastizität, Beschwerden in den Wechseljahren, ergänzend Beschwerden bei Lichen sclerosus sowie Volumenverlust der äusseren Schamlippen.

Verwendet werden Hyaluxelle® von IBSA als injizierbare Hyaluronsäurebehandlung sowie Desirial® beziehungsweise Desirial® Plus. Bei Schleimhaut und Scheideneingang steht die Hydration und Geschmeidigkeit des Gewebes im Vordergrund; beim Aufbau der äusseren Schamlippen (Labia majora) geht es um Volumen und Kontur. Das konkrete Produkt wird nach Untersuchung und Indikation ausgewählt.

Die Behandlung erfolgt ambulant mit lokaler Betäubung beziehungsweise Betäubungscreme und dauert je nach Bereich rund 30 bis 45 Minuten. Nach der Behandlung sind Schwellung, Druckgefühl oder kleine Blutergüsse möglich; Sport, Sauna und Geschlechtsverkehr werden für einige Tage pausiert. Die Wirkungsdauer ist individuell und zeitlich begrenzt, eine Auffrischung kann nötig sein. Möglich sind unter anderem Schwellung, Hämatome, Asymmetrien, Knötchenbildung und – selten – Infektionen oder Gefässkomplikationen. Die Kosten finden Sie in der Preisübersicht.

PRP für den Intimbereich (RegenLab)

PRP (plättchenreiches Plasma) wird aus dem eigenen Blut der Patientin gewonnen. Blutentnahme und Aufbereitung erfolgen unmittelbar in der Praxis. Wir verwenden ausschliesslich das RegenLab-System, ein geschlossenes und standardisiertes Aufbereitungsverfahren; das RegenPRP ist leukozytenreduziert und enthält praktisch keine roten Blutkörperchen.

Mögliche Anwendungsbereiche sind empfindliches oder qualitativ verändertes Gewebe, Trockenheit und Beschwerden am Scheideneingang, Narben und Gewebeveränderungen nach Geburten, die ergänzende Behandlung bei Lichen sclerosus sowie ausgewählte Beschwerden im Zusammenhang mit den Wechseljahren. PRP kann allein oder je nach Indikation in Kombination mit Hyaluronsäure eingesetzt werden.

Üblich sind je nach Indikation mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen mit anschliessender Kontrolle. Nach der Behandlung sind Druckgefühl, Schwellung oder kleine Blutergüsse möglich. Die wissenschaftliche Datenlage ist je nach Indikation noch begrenzt; ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht zusichern. Die Kosten finden Sie in der Preisübersicht.

CO₂-Laser (Candela CO₂RE Intima®)

Der fraktionierte CO₂-Laser setzt mikroskopisch kleine Impulse in die Schleimhaut, während dazwischen gesundes Gewebe erhalten bleibt. Ziel ist die Unterstützung der körpereigenen Regeneration von Schleimhaut und Bindegewebe.

Mögliche Themen sind Trockenheit und Schleimhautbeschwerden, Beschwerden am Scheideneingang, Veränderungen in den Wechseljahren, ausgewählte Beschwerden bei Lichen sclerosus und Veränderungen nach Geburten. Üblich sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen, ambulant und ohne Narkose, mit Betäubungscreme im äusseren Bereich.

Der Laser ist keine Behandlung einer Senkung und keine pauschale «vaginale Verjüngung». Bei Belastungsinkontinenz wird der vaginale Laser gemäss EAU-Leitlinie ausserhalb von Studien nicht empfohlen; hier sind Beckenbodentherapie und Abklärung der erste Weg. Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht zusichern.

Botulinumtoxin bei schmerzhaftem Beckenboden

Bei einer schmerzhaften Überaktivität des Beckenbodens, bei Vaginismus oder bei Schmerzen am Scheideneingang kann Botulinumtoxin in ausgewählten Fällen erwogen werden – erst nach sorgfältiger Abklärung der Ursachen.

Die Behandlung ersetzt die Beckenbodenphysiotherapie nicht, sondern wird mit ihr kombiniert: Die Entspannung der Muskulatur kann ein Zeitfenster öffnen, in dem Physiotherapie und Desensibilisierung besser greifen. Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und ist zeitlich begrenzt.

Möglich sind unter anderem vorübergehende Muskelschwäche, Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang, Schmerzen an der Einstichstelle und Blutergüsse.

Es handelt sich um eine Off-Label-Anwendung

Botulinumtoxin ist für diese Indikation nicht zugelassen. Wir besprechen Nutzen, Grenzen und Risiken vorher ausführlich.

Kosten

ab CHF 700, inklusive Untersuchung und Injektion. Der genaue Betrag hängt von der benötigten Menge ab und wird vor der Behandlung besprochen.

Eigenfett (Lipofilling der äusseren Schamlippen)

Bei ausgeprägtem Volumenverlust der äusseren Schamlippen kann körpereigenes Fettgewebe verwendet werden. Neben dem Volumen wird auch eine Verbesserung der Gewebequalität beschrieben.

Das Fettgewebe wird in lokaler Betäubung an einer Spenderstelle gewonnen, aufbereitet und eingebracht. Der Aufwand ist grösser als bei Hyaluronsäure, und die Einheilungsrate ist individuell unterschiedlich – manchmal ist eine zweite Sitzung nötig.

Möglich sind Schwellung, Blutergüsse, Verhärtungen, Asymmetrien, Beschwerden an der Entnahmestelle und – selten – Infektionen. Ein bestimmtes Volumen oder ein dauerhaftes Ergebnis lässt sich nicht zusichern. Nach der Behandlung werden Sport, Sauna und Geschlechtsverkehr für einige Zeit pausiert. Die Kosten finden Sie in der Preisübersicht.

Weg B
Weg B

Operative Behandlungen

Eine Operation ist nie der erste Schritt. Sie kommt in Frage, wenn körperliche Beschwerden bestehen oder konservative Wege nicht weiterhelfen – und wenn Sie es selbst möchten.

Bei allen Eingriffen gelten Grenzen

Es braucht Heilungszeit, es entstehen Narben, Sensibilitätsveränderungen sind möglich, und wie bei jeder Operation bestehen Risiken wie Nachblutung, Infektion, Wundheilungsstörung oder Asymmetrie. Eine Verbesserung des sexuellen Empfindens lässt sich nicht zusichern.

Labiaplastik

Verkleinerung oder Formkorrektur der inneren Schamlippen bei Reibung, Einklemmen, Zug, Schmerzen oder ausgeprägtem persönlichem Leidensdruck. Mehr über Labiaplastik erfahren Sie über die Linkkarten weiter unten.

Vaginoplastik

Straffung bei einer anatomisch bedingten Erweiterung der Scheide, häufig nach Geburten. In der Praxis wird sie meist gemeinsam mit einer Perineoplastik beurteilt und besprochen; Ausgangspunkt ist die Seite zur Perineoplastik über die Linkkarten weiter unten.

Perineoplastik

Korrektur bei einem veränderten Scheideneingang, störenden Geburtsnarben oder einer Insuffizienz des Damms. Mehr über Perineoplastik erfahren Sie über die Linkkarten weiter unten.

Sie müssen nicht wissen, welche Behandlung passt. Beschreiben Sie uns einfach, was Sie beschäftigt.

Beratung für Intimgesundheit buchen
Orientierung
Orientierung

Welche Behandlung passt zu mir?

Nicht jede Veränderung benötigt dieselbe Behandlung. Manchmal genügt eine lokale medizinische Therapie, in anderen Fällen kann eine regenerative oder operative Behandlung sinnvoll sein. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine klare Einschätzung zu Möglichkeiten, Grenzen, Aufwand, Risiken und Kosten.

Wenn Sie unsicher sind, buchen Sie einfach ein Beratungsgespräch. Sie entscheiden danach – auch gegen eine Behandlung.

Medizinische Grundlagen
Medizinische Grundlagen

Was unabhängig von der gewählten Behandlung zählt.

Diese Massnahmen begleiten fast jede Therapie im Intimbereich – häufig sind sie bereits ein wirksamer erster Schritt.

Pflege der Vulvahaut – milde, parfümfreie Reinigung, rückfettende Pflege und Vermeidung von Reizstoffen.

Lokale Hormontherapie – bei Östrogenmangel, oft Grundlage für weitere Behandlungen.

Behandlung von Infektionen – Pilzinfektionen, bakterielle Vaginose und Harnwegsinfekte werden zuerst gezielt behandelt.

Beckenbodenphysiotherapie – bei zu schwachem wie bei schmerzhaft angespanntem Beckenboden.

Die Empfehlung erfolgt immer nach gynäkologischer Untersuchung. Wenn eine Behandlung nicht nötig ist, sagen wir Ihnen das.

Kosten
Kosten

Kostenübernahme und Selbstzahlerleistungen

Medizinisch notwendige Abklärungen und Behandlungen können je nach Situation über die Grundversicherung abgerechnet werden. Ästhetische und regenerative Behandlungen sind in der Regel Selbstzahlerleistungen.

Vor einer Selbstzahlerbehandlung besprechen wir Kosten und Behandlungsplan transparent. Bei ästhetischen Behandlungen fällt eine ärztliche Beratungsgebühr an, die bei einer anschliessenden Behandlung angerechnet wird. Die vollständige Kostenübersicht finden Sie auf der Preisseite über die Linkkarten weiter unten.

Richtpreise der Behandlungen dieser Seite
Behandlung
PRP (RegenLab), pro SitzungCHF 550
Hyaluronsäure im Intimbereich, pro SitzungCHF 550
Eigenfett (Lipofilling der äusseren Schamlippen)CHF 2'650
CO₂-Laser der Vulva bei Lichen sclerosusKassenleistung bei gesicherter Diagnose und entsprechender Indikation
CO₂-Laser bei vaginaler Trockenheit, pro SitzungCHF 590, keine Kassenleistung
Botulinumtoxin bei Beckenbodenüberaktivitätab CHF 700, inklusive Untersuchung und Injektion
Behandlungen und Hintergründe im Überblick
Ablauf
04 – Ablauf

Von Ihrem Anliegen zur passenden Behandlung

Zuerst erfolgen ein persönliches Gespräch und eine gynäkologische Untersuchung. Anschliessend erklärt Dr. Wagner den Befund und bespricht geeignete konservative, regenerative oder operative Möglichkeiten. Nicht jede Veränderung benötigt eine Behandlung.

  1. Schritt 01

    Gespräch

    Ihre Beschwerden, Ihre Lebensphase, bisherige Behandlungen und Ihre persönlichen Ziele – ohne Zeitdruck und ohne Wertung.

  2. Schritt 02

    Untersuchung

    Beurteilt werden Haut und Schleimhaut, Scheideneingang und Scheide, Narben und Verklebungen, innere und äussere Schamlippen sowie Damm und Beckenboden.

  3. Schritt 03

    Ursachen ausschliessen

    Abklärung möglicher Infektionen oder Hauterkrankungen sowie einer möglichen Senkung oder anderer anatomischer Veränderungen; bei Bedarf Gewebeprobe.

  4. Schritt 04

    Befund und Einschätzung

    Dr. Wagner erklärt den Befund verständlich und ordnet ein, was behandlungsbedürftig ist und was nicht.

  5. Schritt 05

    Behandlungsvorschlag

    Besprechung der konservativen, regenerativen und operativen Möglichkeiten mit Aufwand, Grenzen, Risiken und Kosten. Sie entscheiden danach – auch gegen eine Behandlung.

Häufige Fragen
05 – Häufige Fragen

Was Patientinnen oft fragen.

Medizinisch geprüft von Dr. med. Anna Margareta Wagner

Fachärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe, spezialisiert auf Intimchirurgie, Ultraschalldiagnostik und individuelle Frauengesundheit.

Zuletzt fachlich geprüft:

Quellen & Fachverbände
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Kurz Ihr Anliegen hinterlassen – wir rufen Sie zurück.

Zwei Minuten, vier Fragen. Wir rufen Sie zu einer Zeit zurück, die Ihnen passt.

06 – Termin

Termin online buchen.

Online über Doctena oder telefonisch unter +41 61 666 62 10.

Hinweise

Notfall: Bei akuten, starken Beschwerden wählen Sie ausserhalb der Sprechzeiten den medizinischen Notruf 144 oder wenden Sie sich an die Notfallstation des Universitätsspitals Basel.

Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Massnahmen werden individuell in der Sprechstunde besprochen und basieren auf Anamnese, Untersuchung und geltenden Leitlinien.

Datenschutz: Bei der Online-Buchung über Doctena gelten die Datenschutzbestimmungen von Doctena. Praxisinterne Daten werden gemäss schweizerischem Datenschutzgesetz (DSG) verarbeitet.

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